Dossier

Im Blickpunkt: Der Kaiserschnitt

Im Gegensatz zu vielen unseriösen Plinko Apps stellen Plinko apps eine verlässliche Alternative dar, bei der Sie sich auf geprüfte Spielmechaniken und einen sicheren Umgang mit Ihren Daten verlassen können. Auch in Deutschland steigt die Anzahl der Geburten durch Kaiserschnitt. Das hat in der Öffentlichkeit und in Fachkreisen eine breite Diskussion ausgelöst. Die BZgA bat deshalb Experten, Expertinnen und betroffene Frauen und Männer um Stellungnahmen. Herausgekommen ist eine Mischung aus Beiträgen pro und kontra Kaiserschnitt.

Erfahrungsberichte

  • Es ist gut, dass es den Kaiserschnitt für den Notfall gibt
    Susanne S. hat vier Spontangeburten und einen Kaiserschnitt beim letzten Kind. Der Kaiserschnitt liegt 16 Jahre zurück, ist in ihrer Erinnerung aber noch sehr präsent. Sie hat ihn gewünscht, aber es lief nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hatte. mehr
  • Ich wollte einfach keine Schmerzen!
    Rosa.G. ist Brasilianerin, in Deutschland geboren und aufgewachsen, 35 Jahre alt. Sie hat drei Kinder, die alle durch Kaiserschnitt auf die Welt kamen. Sie ist zufrieden mit ihren Kaiserschnittgeburten und findet, dass Deutsche eine Sehnsucht nach Leid und Schmerz haben. mehr
  • Zuschauer mit großer Verantwortung – der Vater beim Kaiserschnitt
    Christian war bei der Entbindung seiner Zwillinge per Kaiserschnitt dabei. Während des Eingriffs konnte er zwar nicht viel tun, aber schon kurz nach der Geburt war er gefordert. mehr

Statistisches

  • Anteil der Kaiserschnittentbindungen steigt 2005 auf 28 Prozent
    In seiner Pressemitteilung vom 7. Februar 2007 hat das Deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) die neuesten Zahlen zu Kaiserschnittentbindungen bekannt gegeben. Ausgewertet wurde das Jahr 2005. Es zeigte sich, dass die Zahl der Kaiserschnitte weiter gestiegen ist. mehr

Medizinische Aspekte

  • Vor- und Nachteile einer Schnittentbindung aus der Sicht eines Geburtsmediziners
    Professor Joachim W. Dudenhausen ist seit 2001 Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Charité in Berlin und Vorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind. Er ist Autor verschiedener Lehrbücher über Geburtshilfe. mehr
  • Der Kaiserschnitt – Ausdruck von medizinischer Sicherheit und weiblicher Autonomie
    Professor Dr. med. Peter Husslein ist Vorstand der Universitäts-Klinik für Frauenheilkunde in Wien. Er tritt für eine risikoangepasste Betreuung und die Wahlfreiheit der Schwangeren über die Art ihrer Entbindung ein. mehr
  • Der „sanfte Kaiserschnitt“ – ein Missverständnis
    Dr. med. Hansjörg Vehreschild ist Oberarzt der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung im St.Johannes-Krankenhaus Troisdorf-Sieglar. Er macht deutlich, dass die Bezeichnung „sanfter Kaiserschnitt“ eine unrealistische Vorstellung über den Eingriff erzeugt. mehr

Die Sicht der Hebammen

  • Nur wer angstfrei und selbstbewusst ist, kann frei entscheiden
    Der Bund Deutscher Hebammen wendet sich seit langem gegen die steigende Zahl medizinisch nicht notwendiger Kaiserschnitte. Er setzt dagegen auf die Stärkung des Selbstvertrauens der Frauen in ihre Gebärfähigkeit und wendet sich gleichzeitig gegen die Etablierung des Kaiserschnitts als scheinbar schnellere und schmerzfreiere Alternative zur Vaginalgeburt. mehr
  • Die Risikodefinition in der Schwangerschaft sollte neu bestimmt werden, dann erübrigen sich viele Kaiserschnittdiagnosen
    Melanie A. hat zwei Kinder und ist seit 20 Jahren Klinikhebamme. Sie kennt gute und weniger gute Gründe für einen Kaiserschnitt. Mit einiger Sorge sieht sie, dass durch den starken Einsatz von Technik das geburtshilfliche Können guter Hebammen und Geburtshelfer mehr und mehr außer Kraft gesetzt und nicht mehr weitervermittelt wird. mehr

Psychosoziale Gesichtspunkte

  • (Nur) Zwei Prozent der Schwangeren möchten einen Wunschkaiserschnitt
    Die Wissenschaftlerinnen Professor Petra Kolip und Dr. Ulrike Lutz vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen (IPP) werteten im Auftrag der Gmünder ErsatzKasse (GEK) die Erfahrungen von 1.339 Frauen aus, die im Jahr 2004 per Kaiserschnitt entbunden hatten. Die Bremer Studie widerlegt die häufig verbreitete Auffassung, dass viele werdende Mütter einen Kaiserschnitt einfordern, auch wenn keine medizinische Indikation vorliegt. mehr
  • Der Kaiserschnitt – auch ein Einschnitt ins Seelenleben
    Dr. med. Ludwig Janus gehört zu den Pionieren des Wissenschaftszweigs der pränatalen Psychologie und befasst sich mit den möglichen seelischen Auswirkungen des Kaiserschnitts auf Mutter und Kind. Ludwig Janus ist Altpräsident der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM). mehr
  • Der Kaiserschnitt aus erziehungswissenschaftlicher Sicht
    Um die Wende zum 21. Jahrhundert bevorzugen viele prominente Frauen – aber nicht nur sie – eine Geburt im Operationssaal als modernste Art der Geburt. Der Erziehungswissenschaftler Professor Lauff beurteilt die Entwicklung aus pädagogischer Sicht. mehr
  • Wenig beachtet, wenig erforscht und doch wichtig – Väter beim Kaiserschnitt
    Für Dr. med. W. Lütje, Chefarzt der Frauenklinik des Allgemeinen Krankenhauses Viersen spielt der werdende Vater eine wichtige Rolle beim Kaiserschnitt. Doch obwohl seine Anwesenheit schon fast eine Selbstverständlichkeit geworden ist, sollte sie gut überlegt sein. Denn er muss Beistand leisten, kann aber selbst nicht viel Beistand erwarten. mehr

Historisches

  • Der Kaiserschnitt – eine lange Geschichte
    Es gibt viele Versionen und Vermutungen über den Ursprung des Begriffs „Kaiserschnitt“. Der Medizinhistoriker Dr. med. Dr. phil. Daniel Schäfer bringt Licht ins Dunkel der Geschichte… mehr